Eigentlich dachte ich das Rennwochenende in Münsingen sei nicht zu toppen, doch Irren ist menschlich!
Nach erneuter Bestzeit im Qualilauf und Sieg im Viertelfinale stand ich hochmotiviert im Halbfinale. Aber auch beim zweiten Anlauf wurde nichts aus dem Finaltraum. Ich rutschte am Start aus dem Pedal und durfte als vierter “nur” im kleinen Finale ran. Dieses entschied ich, mit hauchdünnem Vorsprung vor Heiko Gutmann vom Rothaus-Cube Team, für mich - Platz 7!
Am Sonntag um 10 fiel dann der Startschuss zum 3.Rennen der U23-Bundesliga - 7 Runden á 5km und 170hm waren angesagt - gleich zu Beginn konnte ich mich weit vorne einreihen und machte mich in einer etwa 10-Mann großen Gruppe auf die Verfolgung eines enteilten Holländers. Im weiteren Verlauf des Rennens hatte der Führende Defekt. Danach wurde schlagartig das Tempo erhöhht und immer wieder versuchte ein Fahrer aus der Gruppe einen Fluchtversuch. In der vierten Runde war dann Schluss, das Rennen wurde abgebrochen! Marcel Fleschut vom LEXWARE-Racing Team stürtzte schwer und musste mit einem Luftkissen abtransportiert werden. Dank des zuhilfe eilenden Rot-Kreuz-Teams konnte Marcel schnell ins Krankenhaus gebracht werden, wo man ihm eine ausgekugelte Schulter diagnostziert hat. Auf diesem Weg alles Gute und eine schnelle Genesung in Richtung Weinheim.
Für das Ergebnis wurde die Zieldurchfahrt der dritten Runde gewertet. Das bedeutete für mich Paltz fünf und mein erstes Bundesligapodium! Dazu kam die Einladung zu einem Lehrgang der Nationalmannschaft. Endlich!!
Markus Bauer gewann das Rennen mittels einer Srintentscheidung vor Felix Euteneuer und Fabian Strecker.
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Ich nutzte die vergangene Woche um mich gezielt auf das nächste Bundeligarennen in Saalhausen vorzubereiten. Deshalb entschied ich mich für eine Teilnahme beim Schwarzwälder-Tälercup Rennen in Hausach, welches als Abschlusseinheit einer intensiven Trainingswoche diente.
Dummerweise verpasste ich die Meldefrist und durfte als Nachmelder aus der letzten Reihe starten - Perfekt für das gesetzte Trainingsziel, denn ich wollte das Rennen ruhig angehen und mich danach mit konstanten Rundenzeiten nach vorne arbeiten. Nach knapp 2 Runden hatte ich einen Großteil des fast 60-Mann Feldes überholt und wurde auf Position 8 gezählt. In der vorletzten Runde bin ich dann bis auf den an Platz drei liegenden Julian Schwendemann aufgefahren. Zusammen gingen wir auf die letzte Schleife und in der letzten längeren Abfahrt konnte ich auch ihn abschütteln und sicherte mir meinen ersten Podestplatz in dieser Saison.
Gewonnen hat Olaf Rochow (Team Fuji-Bikes Europe), der das Rennen durch eine frühe Attake für sich entschied. Marcel Fleschut vom Lexware Racing Team belegte Platz 2.
Zusammengefasst wars ein super Wochenende, mit gutem Training und einem erfolgreichen Testrennen zum Abschluss. Das lässt hoffen für Saalhausen…

1. Lauf zur Internationale MTB-Bundesliga in Münsingen
Was für ein Wochenende!
Mit einem eher schlechten Gefühl bin ich am Freitag nach Münsingen gereist. Mein Hals kratzte und ich wusste nicht ob ich meine gute Form in Leistung umsetzen kann. Aber am Samstag stand der Centurion Sprint-Cup auf dem Programm und nachdem ich im Quali-Lauf die Bestzeit aufgestellt habe war alles geritzt. Leider konnte ich im Viertelfinale nicht mehr zulegen und schied gegen die späteren Sieger Ralf Naef und Moritz Milatz (beide Multivan-Merida Biking Team) aus. Doch eins war sicher. Ich war fit für das Hauptrennen am Sonntag.
Gestartet wurde 10:15 Uhr und der starke Wind und die Sonne haben den größten Teil der Strecke wieder getrocknet. Bei 6 angesetzten Runde wusste jeder sofort, dass es ein schnelles Rennen sein wird. Auf Position 18 aufgestellt konnte ich durch einen verhaltenen Start meinen Platz halten und hatte noch Reserven für den ersten Anstieg. Dort machte ich dann Druck und schloss zur zweiten Gruppe auf. An der Spitze setzte sich ein Schwede zusammen mit einem Schweizer ab. In der Mitte des Rennens versuchte ich Kraft zu sparen und den Platz nach hinten abzusichern. Als in der fünften Runde sich von hinten eine Gruppe näherte, mit allen Medaillengewinner der Deutschen Meisterschaft, steigerte ich mich nochmal und hielt die Konkurrenz auf Distanz. In der Schlussrunde bin ich mit einem HAMMER-Gefühl dem Ziel entgegen gefahren und habe innerlich schon begonnen zu feiern.
Am Ende Platz 7 und der beste Deutsche im 100-Starter großen Feld! Besser hätte es nicht laufen können. Gewonnen hat der Schwede Matthias Wengelin vor dem Tschechen Josef Kamler und dem Schweizer Lukas Kaufmann, der für das deutsche Rothaus-Cube Team startet. Jetzt gilt es die Leistung zu bestätigen. Die beste Möglichkeit dazu habe ich am o9. und 10. Mai in Saalhausen.
Bis dann.
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Zu den Bildern - by Christoph Gegenheimer
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